Moalboal & Umgebung
Moalboal - Gallerie
Panagsama Beach - Gallerie
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Moalboal & Panagsama Beach
Die Ortschaft Moalboal liegt ca. zwei Autostunden (92km) südwestlich von Cebu City. Die Bewohner des Dorfes leben vom Fischfang und dem noch nicht organisierten Individualtourismus, vor allem vom Tauchsport.
Wenn man Moalboal sagt, meint man meist den Panagsama Beach. Hier in Panagsama, herrscht eine ganze besondere Atmosphäre, es wird oft als ein "ursprüngliches Taucherdorf" bschrieben, in dem die Einheimischen und Taucher aus allen Herren Ländern harmonisch zusammen leben.
Der Panagsama Beach in Moalboal hat keinen grossartigen Sandstrand. Dass ist auch vielleicht ganz gut so, denn dadurch finden die Taucher hier keine Hotelburgen der Massen-Reiseveranstalter vor, sondern ausschließlich kleine Beach Resorts, Gasthäuser und Cottages aller Preisklassen. Sonnen- und Strandanbeter können trotzdem auf ihre Kosten kommen, der nächste Sandstrand ist 8 km vom Panagsama Beach entfernt (White Beach), und ein wirklich schöner, tropischer Beach befindet sich in Green Island, ca. 20 km von Moalboal entfernt.
Restaurants
Am Panagsama Beach gibt es hervorragende nationale und internationale Restaurants. Gleich neben dem Savedra Dive Center ist die nächste „Carenderia“, ein typisch philippinischer Imbissstand, in dem Einheimische aber auch viele unserer Gäste kleinere Mahlzeiten zu sich nehmen können. Ein kleines Tellergericht kann man hier schon für 30 Pesos bekommen (ca. 50 Cent). Am Abend werden dann hier, wie vielerorts am Strand, kleine selbstgemachte Gartengrille aufgestellt, auf denen dann kleine Fleischspieße, Fisch und frisches Meeresfrüchte angeboten wird. Bier trinkt man hier oft aus der günstigen 1-Liter Flasche, die umgerechnet ca. einen Euro (!) kostet.
Natürlich gibt es auch jede Menge grössere Restaurants, wie das Sunset View (schräg gegenüber dem Dive Center), das Marina und Lantaw Restaurant, das Little Corner und die Lipay Lipay Bar, die sich alle in unmittelbarer Umgebung des Dive Centers finden. Auch nur wenige Minuten entfernt findet man das Ocean Globe Restaurant mit japanischer Küche und natürlich Hannah’s Restaurant mit philippinischen und internationalen Spezialitäten. Die Last Filling Station, mit ihrer sehr guten Küche, ist gerade ins neue Tipolo Action Beach Resort verlegt worden, das auch nur wenige Minuten vom Dive Shop entfernt ist.
Nachtleben
Das Nachtleben in Moalboal findet am Panagsama Beach statt. Einige Nightspots, wie die Beach Bar, bieten gute
Musik bei einem kalten Bier sowie Billard und Darts. Das Chief Mau und das Loyds locken mit viel Musik und hübschen Mädchen hinter der Theke, zusätzlich gibt es auch manchmal Karaoke.
Die Chili Bar, die praktischerweise direkt gegenüber dem Dive Center liegt, ist eine nette Open-Air Bar mit 2 großen Billardtischen. Die Musik ist nicht zu laut, dass Bier ist preiswert und man
trifft nette Leute, meistens Taucher aus den benachbarten Ressorts und Dive Shops. Wenn man einen Walhai gesehen hat, dann gibt es sogar ein Freibier...
Einmal die Woche, immer samstags, gibt es „Disco“ im Pacitas Resort. Die Disco befindet sich am Strand und ab 23 Uhr geht dort die Post ab.
Freizeitaktivitäten
Mit dem geliehenen Motorrad oder dem Jeepney lassen sich wunderschöne Tagesausflüge zu den nahegelegenen Kawasan Wasserfällen oder zur Orchideen-Galerie unternehmen. Die Berge Cebus (bis 1100 Meter) laden zu einmaligen Mountainbike- oder Wandertouren ein. Wer Abenteuerlust verspürt, kann bei Planet Action Adventure mehrtägige Exkursionen auf die Vulkaninsel Negros planen und dort den noch aktiven Vulkan Kanlaon besteigen.
Impressionen
So beschreibt Gretchen Hutchison vom ASIAN DIVERS MAGAZINE (Asiens führendes Tauchmagazin) ihre Eindrücke von
Moalboal:
„Fischermänner paddeln bei Sonnenaufgang los und legen ihre Netze aus. Ihre „Bancas" (Auslegerboote) sehen wie Spielzeugboote aus. Ein paar Männer lassen sich ins Wasser Fischermaenner in
Moalboalgleiten und beginnen mit grunzenden Lauten und Rufen auf die Oberfläche einzuschlagen. Jeder hat seine eigene Technik entwickelt, um die Fische in die Netze zu treiben. Auf diese Art und
Weise wird hier schon seit unzähligen Generationen gefischt. Die Taucher wachen langsam aus ihren Träumen auf. Einige greifen verschlafen nach einer Tasse Kaffe, schleppen sich irgendwie auf die
Veranda und lassen sich vom Meeresrauschen wieder einlullen oder schauen den Fischermännern bei ihrer Arbeit zu. Andere wiederum stürmen aus ihren Zimmern, freudige Erwartung auf ihren Gesichtern,
und machen sich daran ihre Tauchausrüstung und die Unterwasserkameras vorzubereiten. Ein Pärchen, begierig ihre Umgebung auf Film zu bannen, schießt typische Morgenaktivitäten – eine protestierende
Kuh, die zum morgendlichen Bad ins Meer geführt wird, eine Gruppe streunender Hunde, die übermütig im Sand tollt, und Händler, die Brot und Reiskuchen feilbieten während der Duft eines frisch
zubereiteten Frühstücks durch das Dorf zieht."
by K. Epp
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